Die zähe Geduldsprobe in der Wismarbucht

Ein steifes Atemstoß-Geräusch hallt über die stille See, doch das Tier bewegt sich kaum: Seit dem Morgen liegt der rund zwölf Meter lange Buckelwal erneut in flachem Wasser. Die Behörden haben einen 500-Meter-Sperrkreis gezogen, Einsatzboote kreisen in respektvollem Abstand, während Expertinnen hoffen, dass das steigende Nachmittags-Hochwasser den nötigen Auftrieb bringt.
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Noch verhindert der sinkende Wasserstand der letzten Nacht den Befreiungsschlag. Jede Minute ohne echten Vortrieb schwächt den Meeressäuger weiter – ein nervenaufreibender Stillstand für alle Beteiligten.
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Weiter geht’s mit der unglaublichen Reise, die den Wal überhaupt erst hierhergeführt hat