Aus einem Post wird plötzlich ein neuer Eklat

Vor diesem Hintergrund wird verständlich, warum Monika Grubers Formulierung so heftig eingeschlagen hat. In einem Umfeld, in dem über digitale sexualisierte Gewalt, Strafbarkeit und Opferschutz diskutiert wird, wirkte ihr Satz auf viele wie eine Verharmlosung. Dass andere Nutzer den Vergleich anschließend auch noch scherzhaft weitersponnen, verschärfte die Wirkung zusätzlich.
Am Ende steht damit ein doppelter Eklat: Auf der einen Seite ein weiterhin ungeklärter, aber hochsensibler Fall um Collien Fernandes und Christian Ulmen. Auf der anderen Seite ein Social-Media-Post von Monika Gruber, der genau diese Debatte auf eine neue, für viele geschmacklose Weise angeheizt hat. Und genau deshalb dürfte die Aufregung um ihren Satz noch längst nicht vorbei sein.