Wo Koort die größten Schwachstellen sieht

Der estnische Experte zeichnet ein Bild von Russland, das in Deutschland bereits über operative Ressourcen verfüge: Netzwerke aus Geheimdienstagenten, Unterstützern, Sympathisanten und Einflussmöglichkeiten im gesellschaftlichen Raum. In dem heute veröffentlichten Bericht heißt es außerdem, politische Kräfte, die auf eine Verständigung mit Moskau setzen, könnten diese Einflusschancen zusätzlich vergrößern.
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Militärisch klingt seine Diagnose nicht weniger hart. Trotz deutlich gestiegener Verteidigungsausgaben sieht Koort Schwächen bei Kampfkraft, Abschreckung und gesellschaftlichem Verteidigungswillen. In einer weiteren Wiedergabe seiner Argumentation heißt es sogar, die Bundeswehr sei noch weit davon entfernt, voll kampffähig zu sein. Mehr Geld allein, so die Stoßrichtung, ersetzt keinen Willen zur Verteidigung.
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Doch die eigentliche Wucht dieser Warnung entsteht erst, wenn man sie mit den deutschen Sicherheitswarnungen der vergangenen Monate zusammendenkt.