Deutschlands Problem beim ESC – und warum Top 10 schon wie ein Sieg wirken würden
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Deutschland hat beim Eurovision Song Contest in den vergangenen zehn Jahren viele Rückschläge erlebt. Häufig landete der Beitrag hinten, teils sogar auf dem letzten oder vorletzten Platz. Ein echtes Ausrufezeichen gelang in dieser Zeit nur Michael Schulte 2018 mit Platz 4. Genau deshalb ist die Erwartungshaltung diesmal so zwiespältig: Hoffnung trifft auf Angst vor der nächsten Enttäuschung.
Wenn Sarah Engels es in Wien unter die ersten Zehn schaffen würde, wäre das bereits ein Erfolg – gerade vor dem Hintergrund der jüngeren Geschichte. Doch bevor überhaupt die erste Probe in Österreich läuft, ist die Debatte in Deutschland schon voll da: Fanbase vs. Fairness, Promi vs. Newcomer, Hype vs. Skepsis.
Und genau das macht den ESC jetzt wieder zu dem, was er immer ist: ein Wettbewerb – und ein Gefühlskampf.