Schreiben statt Singen: So sieht ihr neues Leben aus
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Ganz aus dem kreativen Leben verschwunden ist Judith Holofernes trotzdem nicht. Auch wenn sie nicht mehr singen kann, hat sie andere Ausdrucksformen für sich gefunden. Sie schreibt, produziert Podcasts, verfasst Essays und gestaltet Postkarten. Dabei hilft ihr ein Unterstützermodell, das ihr eine gewisse Freiheit ermöglicht. Über Crowdfunding finanziert sie ihre Projekte – getragen von Menschen, die ihre Arbeit weiter begleiten wollen.
Mit ihrem früheren Bandkollegen Sebastian „Pola“ Roy hat sie zudem zwei Kinder. Außerdem veröffentlichte sie zuletzt ihr autobiografisches Buch Hummelhirn, in dem sie über ihre Kindheit, ihre Familie und das Aufwachsen mit ADHS schreibt. Die Diagnose bekam sie erst mit Mitte 40. Umso bemerkenswerter ist, wie sie heute auf ihr verändertes Leben blickt. „Gott sei Dank kann ich schreiben und habe damit viel Spaß“, sagte sie – ein Satz, der zeigt, dass nach einem schmerzhaften Verlust doch noch etwas Neues entsteh