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Es sollte ein Comeback geben

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Eine Krankheit verändert alles

Image: AI
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Im Jahr 2017 nahm das Leben der Sängerin eine entscheidende Wendung. Nach einer schweren Erkrankung blieb etwas zurück, das nicht nur ihren Alltag, sondern auch ihre berufliche Identität erschütterte. Ausgerechnet ihre Stimme, jahrelang ihr stärkstes Ausdrucksmittel, wurde zu einem Bereich, auf den sie sich nicht mehr verlassen konnte.

Bis heute ist nicht endgültig geklärt, was die Störung genau ausgelöst hat. Sie selbst vermutet, dass eine Meningitis der Ursprung gewesen sein könnte. Klar ist nur: Es handelt sich offenbar um ein neurologisches Problem, das trotz verschiedener medizinischer Ansätze nie vollständig verschwand. Schon Jahre später war hörbar, dass sich ihre Stimme verändert hatte. Was viele damals vielleicht nur als brüchig oder ungewohnt wahrnahmen, war in Wahrheit Teil eines viel größeren Einschnitts.

 

 

 

 

Der Beruf, den sie liebte, brach plötzlich weg

Image: AI
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Besonders schmerzhaft war für die Musikerin offenbar, dass die Einschränkung nicht nur einzelne Auftritte betraf, sondern ihre gesamte künstlerische Laufbahn infrage stellte. Was für Außenstehende wie eine Pause wirkte, war für sie ein unfreiwilliger Bruch mit dem, was sie am meisten liebte. Ihre Arbeit als Sängerin wurde immer schwieriger – bis sie schließlich Konsequenzen ziehen musste.

In einem offenen Gespräch sprach sie darüber so klar wie selten zuvor. „Ich musste meine Solo-Karriere, die ich auch sehr geliebt habe, sozusagen abbrechen“, sagte sie. Und auch an ihre letzte Konzertreise erinnert sie sich mit Trauer: „Das war sehr traurig.“ Inzwischen versucht sie, einen anderen Umgang damit zu finden. Sie selbst beschreibt ihre Haltung heute als vorsichtig gelassener – ohne sich dabei unter Druck zu setzen.

Jetzt ist klar, um wen es geht

Image: IMAGO / Hannelore Förster
Image: IMAGO / Hannelore Förster

Die Musikerin, die so offen über dieses Schicksal spricht, ist Judith Holofernes. In der ZDF-Sendung Volle Kanne schilderte die frühere Frontfrau von Wir sind Helden, wie radikal sich ihr Leben verändert hat. Vor allem ein Satz macht deutlich, wie tief dieser Einschnitt geht: „Ich kann seit acht Jahren nicht mehr singen“, sagte Holofernes dort. Noch drastischer fügte sie hinzu: „Ich kann nicht mehr mit meiner Stimme arbeiten.“

Damit ist klar: Es geht nicht nur um eine angeschlagene Stimme oder um einen vorübergehenden Rückschlag. Für Holofernes bedeutete die Störung das faktische Ende ihrer Arbeit als Sängerin. Gerade weil ihre Stimme über Jahre so eng mit ihrer öffentlichen Identität verbunden war, wirken diese Worte besonders erschütternd.

 

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