Ein Motiv, das niemand erklären kann

Weder Drogen noch Alkohol waren im Spiel, psychische Erkrankungen wurden vorerst ausgeschlossen. Ob er die Zeugen Jehovas gezielt attackieren wollte oder ob es ein willkürlicher Ausbruch war – die Ermittler tasteten sich im Dunkeln vor.
Während die Ermittlungen liefen, schwieg der 35-Jährige hartnäckig. Kein Wort zum Warum, kein Blick der Reue. Die nächste Station seiner Reise war die Untersuchungshaft, und dort nahm die Geschichte eine unerwartete Wendung …
Hinter Gittern: Isoliert und unter Beobachtung

In der Justizvollzugsanstalt Würzburg wurde der Mann in einer Einzelzelle untergebracht, überwacht, befragt, erneut überwacht. Anwälte stellten Anträge, Gutachter prüften seinen Geisteszustand, doch der Verdächtige blieb verschlossen.
Trotz engmaschiger Kontrollen herrschte das flaue Gefühl, dass sich etwas zusammenbrauen könnte. Wochenendruhe senkte sich über die Anstalt, doch die Stille täuschte. Dann kam der Montagmorgen und mit ihm ein Fund, der Ermittler wie Angehörige gleichermaßen erschüttern sollte